ADHS

Donnerstag, 22. Mai 2014

Schematherapie bei Kindern und Jugendlichen

Schematherapie – ein integrativer Ansatz führt Therapietechniken zusammen

Judith Asfaha-Ebber 
Psychoanalyse und Verhaltenstherapie, die beiden großen Therapieschulen standen sich in den 80er- Jahren gegenüber und behaupteten wechselseitig, die bessere Therapieform zu sein. Der Psychotherapieforscher Klaus Grawe analysierte beide Therapieverfahren und konnte nachweisen, dass beide zur Behandlung psychischer Erkrankungen wirksam sind. Während die psychoanalytisch orientierten, psychodynamischen Verfahren eher durch ein besseres Verständnis der seelischen Prozesse wirken, tun dies die verhaltenstherapeutischen Ansätze durch eine konkrete Verhaltensveränderung. Grawe schlug vor, sinnvollerweise beide Perspektiven zu kombinieren.
Parallel zu Klaus Grawe entwickelte Jeffrey Young in den USA Ende der 80er­Jahre den Ansatz der Schematherapie. Schematherapie ist ein integrativer Ansatz, der bewährte Therapietechniken aus verschiedenen Psychotherapieansätzen zusammenführt und dadurch gute Therapieeffekte erzielt. Er kombiniert Konzepte der Tiefenpsychologie, der Verhaltenstherapie sowie humanistischer Ansätze, insbesondere der Gestalttherapie.
Die Autorin Judith Asfaha-Ebber wird in Zukunft weiter über die Entwicklung und das Modell der Schematherapie schreiben und dabei auch die wirksamen Techniken beschreiben. Elemente der Schematherapie fließen zunehmend in die therapeutische Arbeit unserer Praxis ein.
Mai 19, 2014 in Blog - Ärzte & Therapeuten. Tags: effekte, integrativer ansatz, methode, psychoanalyse, psychodynamik,schematherapie, therapie, therapietechniken

Verwandte Artikel

Pacman - public domain/wikipedia: http://bit.ly/1lDCfHe

Neue Medien und ihre Folgen für Kinder und Jugendliche

Wenn Kinder mit dem Tod konfrontiert werden…

Schreiender Säugling, photo credit: CC BY-SA 2.0 - Jean-Jacques MILAN/Photographie - 31/enfance, wikipedia.de: http://bit.ly/1guXjw1

Regulationsstörungen im Säuglings und Kleinkindalter




Privatpraxis Herzberge

Psychotherapie für Kinder und Jugendliche

Zum Inhalt springen
  • Startseite
  • Blog – Ärzte & Therapeuten
  • Wer sind wir?
  • Abrechnung
  • Kontakt

Privatpraxis Herzberge

Meeraner Straße 21
12681 Berlin
Deutschland
Karte:
Tel: 0049 152 538 81 141
eMail: kontakt@privatpraxis-herzberge.de
Eingestellt von Unknown um 16:39 Keine Kommentare:
Diesen Post per E-Mail versendenBlogThis!Auf X teilenIn Facebook freigebenAuf Pinterest teilen

Montag, 19. Mai 2014

Hyperaktive Kleinkinder können sich beruhigen und man kann lernen mit ihnen zurecht zu kommen

Dies lernen Familien in unserer Spezialprechstunde

Spezialsprechstunde für Kleinkinder und Säuglinge

Hilfe wenn Eltern verzweifeln

Spezielles Behandlungsmodul für Kinder von 0 bis 3 Jahren bei Regulationsstörungen im Kleinkindes- und Säuglingsalter

Chronische Unruhe, exzessives Schreien, Schlaf- , Fütter- und Gedeihstörungen im Säuglingsalter, sowie Spielunlust, ausgeprägte Ängstlichkeit, Trotzen und oppositionelles Verhalten im Kleinkindalter können Eltern schnell an ihre Belastungsgrenzen bringen.Skizze Fallschirm Die Bewältigung dieser frühkindlichen Verhaltensprobleme kann jedoch nur gelingen, wenn die Balance zwischen der Selbstregulationsfähigkeit des Kindes und den intuitiven elterlichen Regulationshilfen erreicht wird.
Für viele Eltern ist der Umgang mit einem Baby oder Kleinkind ungewohnt und es kann schnell zu Überforderungssituationen kommen. Oft fehlen Eltern persönliche Vorerfahrungen oder Einblicke aus dem eigenen Bekanntenkreis und oft besteht ein unzureichendes Wissen über die Entwicklung im Säuglings- und Kleinkindalter. Aber auch erfahrene Eltern können von unerwarteten problematischen Verhaltensweisen ihrer Jüngeren, welche sie von den grossen Geschwistern nicht kennen,  überrascht und überfordert sein.  Dies kann die Entwicklung von Geschwisterrivalitäten begünstigen.
Wenn Eltern in die Situation kommen sich durch das Verhalten des kleinen Kindes hilflos zu fühlen ist eine Vorstellung in unser Spezialsprechstunde eine Möglichkeit fachkundige Hilfe zu finden.
Durch entlastende Gespräche, Entwicklungsberatung, Übungen zur Förderung der Eltern-Kind-Beziehung und vor allem mit Hilfe von Feedback duch videogestütztes Interaktionstraining können konkrete Handlungsstrategien vermittelt werden, um Schwierigkeiten in der Kindesentwicklung zu überwinden, wenn Regulationsstörungen vorliegen.
Die Psychologin Paulina Cordero hat einen Master interkultureller Erziehung und ist seit vielen Jahren erfahren in der praktischen therapeutischen Arbeit mit Kindern. Im therapeutischen Team der Privatpraxis Herzberge leitet sie zusammen mit dem verantwortlichen Facharzt Peter Dirscherl die Spezialsprechstunde für Kleinkinder und Säuglinge. Termine können zeitnah vergeben werden. 


Privatpraxis Herzberge

Meeraner Straße 21
12681 Berlin
Deutschland
Karte:

Tel: 0049 152 538 81 141
eMail: kontakt@privatpraxis-herzberge.de

Schlagwörter

ADHS Adipositas Angst arzt blog Computerspiel Depression dirscherl effekte eltern-kind-beziehung entwicklung erfahrung gefühle hilfe hochbegabung integrativer ansatz intelligenz Internetabhäbgigkeit kinder kleinkind krank methode privatpraxis psychoanalyse psychodynamik pädagogin schematherapie Sucht säugling team thema therapeut therapeutin therapie therapietechniken tod unterstützung

Letzte Beiträge

  • Schematherapie – ein integrativer Ansatz, der bewährte Therapietechniken zusammenführt
  • Inken Kölle-Bork, Diplom-Pädagogin & Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin
  • Neue Medien und ihre Folgen für Kinder und Jugendliche
  • Wenn Kinder mit dem Tod konfrontiert werden…
  • Regulationsstörungen im Säuglings und Kleinkindalter
Eingestellt von Unknown um 14:11 Keine Kommentare:
Diesen Post per E-Mail versendenBlogThis!Auf X teilenIn Facebook freigebenAuf Pinterest teilen

Freitag, 16. Mai 2014

ADHS in der Privatpraxis

Privatpraxis-Herzberge

Information in English

 http://privatpraxis-herzberge.de/

in cooperation with Sozialpsychiatrie-Praxis
http://www.kinderpsychiatrie-berlin.org/informat
Sozialpsychiatrie-Praxis
http://www.kinderpsychiatrie-berlin.org/information-in-english/



Kinder mit schulischen Leistungsproblemen oder Verhaltensauffälligkeiten werden häufig als ADHS-Kinder bezeichnet. Das Aufmerksamkeitsdefizit und Hyperaktivitätssyndrom ist die deutsche Bezeichnung für die aus dem angelsächsischen Sprach- und Forschungsraum stammende Kategorisierung als Attention Deficit and Hyperactivity Disorder (ADHD).
Die Kernsymptomatik von ADHS hat 3 Säulen:
erhöhter Bewegungsdrang
erhöhte Ablenkbarkeit / verkürzte Aufmerksamkeitsspanne
erhöhte ImpulsivitätLibelle
Früher wurden solche eher schwer erziehbare Kinder im deutschen Sprachraum oft als Zappelphillipp oder Hans-guck-in-die-Luft bezeichnet.
Diese Kinder haben ein deutlich erhöhtes Risiko für Schulabbruch, Drogenkonsum, Delinquenz und für die Entwicklung weiterer psychischer Störungen im Erwachsenenalter.
Andererseits können solche Kinder durch ihre hohe Spontaneität und durch ihren grossen Explorationsdrang besondere Fähigkeiten ausbilden, wenn sie lernen die funktionellen Einschränkungen zu kompensieren.
Erkannt  wird ADHS meistens nach dem Schuleintritt, weil die Kinder häufig den Unterricht stören.
Während der Pubertät ergibt sich in vielen Fällen eine Linderung der Symptomatik, wobei vor allem der erhöhte Bewegungsdrang nachlassen kann. Das Outcome hängt davon ab, wie gut diese Kinder lernen mit ihren Besonderheiten umzugehen.


Privatpraxis Herzberge

Psychotherapie für Kinder und Jugendliche

Zum Inhalt springen




In einigen Fällen bleiben jedoch ausgeprägte Symptome bis ins Erwachsenenalter bestehen, vor allem wenn im Kindesalter keine ausreichende therapeutische Unterstützung zur Bewältigung der Problematik erfolgte.
In den USA wird ADHS nach den Kriterien des DSM IV drei bis viermal so häufig wie in Europa diagnostiziert und dort wird im Gegensatz zur WHO-Klassifikation nach ICD 10, welche im deutschen Gesundheitssystem zur Anwendung kommt, der Subtyp ADS, welcher den nicht besonders hyperaktiven, sogenannten “Träumerchen”entspricht, unterschieden.
Die von den USA ausgehende Begriffsbestimmung des ADHS war immer von Interessen der pharmazeutischen Industrie beeinflusst. So besteht eine Tendenz den Personenkreis, welchem die Kategorie ADHS zugeordnet wird, beständig auszuweiten. Ausserdem wird versucht durch gezielte Information von Pädagogen und Eltern eine erhöhte Akzeptanz der Diagnosestellung zu erzielen.
Bei den meisten ADHS-Fällen wird durch die Gabe des Medikaments Methylphenidat (Ritalin, Medikinet, Concerta, Equasym) ein deutlicher Symptomwandel mit besserer Steuerbarkeit des Kindes erreicht.
Die anfangs sehr deutlichen Effekte erschöpfen sich aber meist nach einiger Zeit. Um nachteilige Effekte in Grenzen zu halten erfolgt die Medikation mit Methylphenidat in der Regel nur über einen befristeten Zeitraum von maximal einigen Jahren.Gras Insekt
Anhaltende Erfolge werden bei schweren Fällen vor allem dann erzielt, wenn die pharmakologische Wirkung dazu genutzt wird im Rahmen eines umfassenden Therapieprogramms verbessert auf die Problematik Einfluss nehmen zu können um dadurch Lernerfolge und Einstellungsveränderungen zu bewirken.
Bei leichteren Bildern von ADHS mit geringen funktionalen Einschränkungen empfiehlt es sich ein spezialisiertes psychotherapeutisches Behandlungsprogramm, mit der Zielstellung eine Notwendigkeit zur Medikation zu vemeiden, durchzuführen.
Häufig weisen ADHS-Kinder sensomotorische Entwicklungdefizite oder Fehlkompensationen bei Resten von Entwicklungsstörungen auf, welche zusätzlich funktionstherapeutisch behandelt werden sollten (Ergo, Logo, Physio, Neurophysiologische Übungen).
Wenn eine deutliche durchgängige Hyperaktivität auch schon im Vorschulalter als Besonderheit beobachtet wurde handelt es sich wahrscheinlich um ein Störungsbild mit überwiegend organischen Ursachen, welches am ehesten im Rahmen perinataler Komplikationen erworben wird.
Typischerweise sind die auditiven und optischen Speicherfunktionen unterentwickelt, wodurch der Aufmerksamkeitsfaden schneller verloren geht, was oft auch mit Defiziten in der Handlungsplanung einhergeht.
Es gibt aber auch ADHS-Kinder mit guten Speicherleistungen, bei denen häufig statt dessen eine besondere Reizoffenheit im Vordergrund steht, welche oft auch schon im Säuglingsalter vorhanden war (Schreibabys). Diesen Kindern fällt es schwer Ablenkungsquellen auszublenden und bei einer Aufgabe zu bleiben.
Durch emotionale Belastungen können ADHS-Symptome imitiert werden. So ist Nervosität auch auch oft mit erhöhtem Bewegungsdrang verbunden und Anspannung kann zu Konzentrationsstörungen und gereizt-impulsivem Verhalten führen.  In diesen Fällen erweist sich eine Medikation mit Methylphenidat oft als unwirksam oder gar schädlich. Eine psychotherapeutische Behandlung sollte dann andere Schwerpunkte setzen als bei klassisch hyperaktiven Patienten.
Die Kategorie ADHS umfasst also unterschiedliche funktionelle Defizite in der Hirnentwicklung welche in Wechselwirkung mit sich verändernden gesellschaftlichen Anforderungen zu sich ähnelnden Störungsbildern führen.der grosse Fang
In fMRT-Untersuchungen sind kortikale, insbesondere präfrontale Minderaktivierungen und ein statt dessen stärker diffus auf den gesamten Kortex verteiltes Aktivitätsmuster als Entsprechung der Verhaltensauffälligkeiten erkennbar. Die veränderten Speicherfunktionen können hingegen besser testpsychologisch erfasst werden.
Um die Problematik positiv beeinflussen zu können ist es dringend erforderlich zuvor eine differenzierte fachärztliche Diagnostik bei einem erfahrenen Kinderpsychiater durchzuführen.
Ungünstig kann es zum Einen sein die Probleme nicht ernst genug zu nehmen und als absichtliches “Nicht-Hören-Wollen” abzutun oder aber zum Anderen auch wenn zu sehr der schulische Leistungsgedanke in den Vordergrund gestellt wird.
Um den “Stempel” ADHS zu vermeiden bietet es sich an bei leichteren Fällen vorrangig von Aufmerksamkeitsstörungen zu sprechen. Um in Deutschland das Betäubungsmittel Methylphenidat verschreiben zu dürfen ist normalerweise eine diagnostische Einordnung als “Einfache Aufmerksamkeits- und Hyperaktivitätsstörung” oder als “Hyperkinetische Störung des Sozialverhaltens” erforderlich, was der Einstufung als ADHS-Kind entspricht.




Eingestellt von Unknown um 15:34 1 Kommentar:
Diesen Post per E-Mail versendenBlogThis!Auf X teilenIn Facebook freigebenAuf Pinterest teilen
Neuere Posts Ältere Posts Startseite
Abonnieren Posts (Atom)

Blog-Archiv

  • ►  2015 (1)
    • ►  Januar (1)
  • ▼  2014 (13)
    • ►  Oktober (2)
    • ►  September (1)
    • ►  Juli (1)
    • ►  Juni (2)
    • ▼  Mai (3)
      • Schematherapie bei Kindern und Jugendlichen
      • Hyperaktive Kleinkinder können sich beruhige...
      • ADHS in der Privatpraxis
    • ►  April (4)
  • ►  2013 (58)
    • ►  Oktober (1)
    • ►  August (1)
    • ►  Juni (55)
    • ►  Mai (1)

Über mich

Unknown
Mein Profil vollständig anzeigen
Design "Einfach". Powered by Blogger.