Mittwoch, 16. Juli 2014

Hypnose gegen ADHS?

Hypnotherapie – Hypnose als therapeutische Methode

Hypnose
Hypnose - CC BY 2.0, Steve Snodgrass - flickr.com: http://bit.ly/1lGcM24
Hypnose – CC BY 2.0, Steve Snodgrass – flickr.com: http://bit.ly/1lGcM24
Was ist Hypnose? 
Hypnose ist eines der ältesten Heilverfahren der Menschheitsgeschichte. Sie ist ein fester Bestandteil von Ritualen der Naturvölker und wurde bereits als sogenannter “Heilschlaf” im antiken Griechenland „therapeutisch“ genutzt. Außerdem führte die Hypnose Sigmund Freud zu seinem Konzept des “Unbewussten”.
Hypnose im Alltag?
Der Begriff der Hypnose ist vielen Menschen geläufig und ihre Wirkung vielen auch bekannt, wenn vielleicht auch nicht immer bewusst: Versunken ein Buch lesen, sich in Trance tanzen oder in Rage reden – all das sind hypnotische Zustände, sogar Alltagsphänomene. Und die finden auch ihre Anwendung in der Therapie.
Was ist Hypnotherapie und wie funktioniert sie?
Ziel der therapeutischen Hypnose (nicht zu verwechseln mit der direktiven Hypnose, der Hypnotherapie) ist es, den Klienten/Patienten in einen möglichst (tiefen-)entspannten Bewusstseinszustand zu versetzen und so seine Aufmerksamkeit vom “Außen” auf das “Innere Geschehen” zu lenken. In einem zweiten Schritt wird – in Anlehnung an die ressourcenorientierte Arbeitsweise/Methode des amerikanischen Psychiaters, Psychologen und Psychotherapeuten Milton Erickson – an positive Lebens- und Lernerfahrungen des Patienten angeknüpft.
Dabei sollen latente, effiziente Bewältigungsstrategien und eigene Stärken aktualisiert bzw. aktiviert werden. Somit werden mittels verschiedenster hypnotherapeutischer Techniken psychische/körperliche Probleme näher eruiert, erkannt und bearbeitet. Mittels Hypnose ist es möglich, in die Vergangenheit zurückgehen (Altersregression) und visionenhaft in die Zukunft reisen. Das Besondere an der Hypnose ist das unmittelbare „reale“ Teilhaben an Bildern, Stimmungen und Handlungen, ähnlich einem sehr intensiven Traumerleben. Dadurch können Patienten/Klienten Lernerfahrungen in Hypnose direkt machen, ohne dass sich alte Gedankenmuster, überholte Einstellungen und nichtfunktionale Überzeugungen einschalten. Der Zugang zu den unbewussten, intuitiven Anteilen wird somit erleichtert.
Eine leichte bis mittlere Trancetiefe ist dafür völlig ausreichend. Die alte Angst vor Kontrollverlust, die mit dem Wort “(Show-)Hypnose” assoziiert wird, kann in einer vertrauensvollen Beziehung zwischen Klient/Patient und Hypnotherapeut abgebaut werden. Wichtig ist es, einen professionellen Therapeuten (Mediziner, Psychologen, Psychotherapeuten) aufzusuchen.
Anwendungsbereiche für Hypnotherapie 
Mehre Ansätze sind möglich: Einerseits kann Hypnotherapie eigenständig als Kurzzeittherapie in 3-10 Sitzungen, oder in Kombination mit anderen Verfahren (wie Verhaltenstherapie oder tiefenpsychologischen Verfahren) eingesetzt werden. Dabei ersetzt Hypnotherapie nicht die indizierte Psychotherapie, sondern wird nur auf Antrag durch Privatkassen, Heilpraktiker-Zusatzversicherung für Psychotherapie oder Selbstzahler finanziert. Die Anwendungsfelder für Hypnotherapie sind vielfältig und insbesondere für Jugendliche und Erwachsene mit folgenden Anliegen bewährt: – Phobien und Ängste (Prüfungs-) – depressive Verstimmungen, Selbstwertprobleme – körperliche Beschwerden (z.B. akute/chron. Erkrankungen, Allergien, Übergewicht) – Bewältigung von Chemotherapien bei Patienten mit Krebserkrankungen und Schmerzen in Zusammenhang mit belastenden medizinischen Interventionen – Krisen in schwierigen Lebenssituationen (Traumata, – Umbruchssituationen, körperliche Erkrankungen, Verlust, Trauer, Entscheidungsschwierigkeiten) – zwischenmenschliche Konflikte – Burnout (Ausgebranntheit) Da der Beziehungsaufbau und das sich damit einstellende Vertrauen die wesentliche Basis für den hypnotherapeutischen Prozess darstellen, empfiehlt es sich – sozusagen in Vetretung für das Kind – mit den Bezugspersonen, in der Regel der Mutter, hypnotherapeutisch im Systemischen Sinne zu arbeiten. Kinder im Altersbereich (-15 Jahre) sind mit einem ausschließlich kurzzeittherapeutischen Setting eher überfordert.
Die Autorin Manuela Szczes ist Diplom-Psychologin und Hypnotherapeutin.


Samstag, 28. Juni 2014

Schematherapie vom privatpraxis-herzberge.de Blog  Teil 1 und Teil 2 zusammen:


Schematherapie – ein integrativer Ansatz führt Therapietechniken zusammen

FallschirmPsychoanalyse und Verhaltenstherapie, die beiden großen Therapieschulen standen sich in den 80er- Jahren gegenüber und behaupteten wechselseitig, die bessere Therapieform zu sein. Der Psychotherapieforscher Klaus Grawe analysierte beide Therapieverfahren und konnte nachweisen, dass beide zur Behandlung psychischer Erkrankungen wirksam sind. Während die psychoanalytisch orientierten, psychodynamischen Verfahren eher durch ein besseres Verständnis der seelischen Prozesse wirken, tun dies die verhaltenstherapeutischen Ansätze durch eine konkrete Verhaltensveränderung. Grawe schlug vor, sinnvollerweise beide Perspektiven zu kombinieren.
Parallel zu Klaus Grawe entwickelte Jeffrey Young in den USA Ende der 80er­Jahre den Ansatz derSchematherapie. Schematherapie ist ein integrativer Ansatz, der bewährte Therapietechniken aus verschiedenen Psychotherapieansätzen zusammenführt und dadurch gute Therapieeffekte erzielt. Er kombiniert Konzepte der Tiefenpsychologie, der Verhaltenstherapie sowie humanistischer Ansätze, insbesondere der Gestalttherapie.

Die Beziehungserfahrungen der frühen Kindheit können das ganze weitere Leben des Menschen prägen (Bindungsforschung). Die neurobiologische Forschung liefert zudem Nachweise, dass das menschliche Handeln mehr von Emotionen (Gefühlen) als von Kognitionen (Verstand) gesteuert wird. Der amerikanische Hirnforscher LeDoux konnte aufzeigen, dass sich diese Erlebnisse und Erfahrungen direkt im Aufbau des Gehirns widerspiegeln bzw. “einbrennen”.
Aus diesem Grund betont Jeffrey Young, dass es im Rahmen einer Schematherapie wichtig ist, verhalthenstherapeutische Techniken so zu erweitern, dass emotionale Erlebnisse stärker aktiviert werden, um die im Gehirn “eingebrannten” Inhalte besser verändern zu können.
Im Mittelpunkt der Schematherapie liegt u.a. die gute und vertrauensvolle therapeutische Beziehung zwischen dem Patienten und dem Therapeuten. Im therapeutischen Setting soll eine ähnlich gute Beziehungsqualität hergestellt werden wie zwischen guten Eltern und ihrem Kind. Es konnte neurobiologisch nachgewiesen werden, dass im Rahmen dieser Beziehungsgestaltung die gleichen Nervenstrukturen wieder aktiviert werden können, die in früher Kindheit angelegt wurden.
Der Therapeut bemüht sich folglich die aktivierten Strukturen positiv zu beeinflussen und zu verändern. J. Young spricht von “Nachbeelterung” bzw. “begrenzte elterliche Fürsorge” (siehe E. Roediger; Raus aus den Lebensfallen).

Montag, 2. Juni 2014

未确认和禁忌

未确认和禁忌

源图像http://www.google.de/imgres?imgurl=http%3A%2F%2Fwww.ralf-tillenburg.de%2FSudafrika_2009
源图像http://www.google.de/imgres?imgurl=http%3A%2F%2Fwww.ralf-tillenburg.de%2FSudafrika_2009
夜间遗尿(夜间遗尿)及每日尿床(遗尿周日)是最常见的儿童疾病之一。 5年的10-20%及10岁的孩子从这一病理患3-5%。 (海涅曼和霍普夫,2012,第245页)往往是可耻的话题,并会进行协商,并试图解决的,因为它很少注意到的环境中,特别是如果尿床,晚上只发生在家庭内部。
在朋友学校旅行或过夜成为问题,因为孩子和家长都感到困惑如何处理尿床。 耻辱往往过大,那孩子可能感到被出卖有时父母。 在其他情况下,尿床被轻视,也许是因为父母einnässten作为一个孩子为好,本身消失的症状,或者因为孩子还小。 然后经常尿布的使用。
遗尿的原因可以非常不同。 除了有机和遗传的原因,往往是明显,情绪障碍(如焦虑,抑郁),一个极端的压力或发育障碍是当务之急。 因此,详细的诊断是必需的。
对于遗尿症的治疗理论是各种,许多成功已经通过直接的行为改变发送一个奖励制度,一个钟垫子上厕所,例如,写日记来实现。 这些行为的治疗方法。 心理动力学方法试图从遗尿病来获得理解(如回去睡在父母的床上),并与家人和孩子解决这些问题。 在某些情况下,孩子们不敢用学校厕所,生怕封闭或恼火。 别的孩子在由厕所反感或过于醉心于游戏,似乎忘记了自己的膀胱已满。
即使在这短短的博客将展示如何为不同的主题,如何在不同的学校处理这些。 在未来的博客将约于遗尿与沙打疗法的治疗。
作者丹妮拉Penkwitz是教育家,研究生垫,儿童和青少年的治疗师的iA你一段时间关注“遗尿症”。 在实践中,她带领有关此主题的团体以及各个模块。

Donnerstag, 22. Mai 2014

Schematherapie bei Kindern und Jugendlichen

Schematherapie – ein integrativer Ansatz führt Therapietechniken zusammen

Psychoanalyse und Verhaltenstherapie, die beiden großen Therapieschulen standen sich in den 80er- Jahren gegenüber und behaupteten wechselseitig, die bessere Therapieform zu sein. Der Psychotherapieforscher Klaus Grawe analysierte beide Therapieverfahren und konnte nachweisen, dass beide zur Behandlung psychischer Erkrankungen wirksam sind. Während die psychoanalytisch orientierten, psychodynamischen Verfahren eher durch ein besseres Verständnis der seelischen Prozesse wirken, tun dies die verhaltenstherapeutischen Ansätze durch eine konkrete Verhaltensveränderung. Grawe schlug vor, sinnvollerweise beide Perspektiven zu kombinieren.
Parallel zu Klaus Grawe entwickelte Jeffrey Young in den USA Ende der 80er­Jahre den Ansatz der Schematherapie. Schematherapie ist ein integrativer Ansatz, der bewährte Therapietechniken aus verschiedenen Psychotherapieansätzen zusammenführt und dadurch gute Therapieeffekte erzielt. Er kombiniert Konzepte der Tiefenpsychologie, der Verhaltenstherapie sowie humanistischer Ansätze, insbesondere der Gestalttherapie.
Die Autorin Judith Asfaha-Ebber wird in Zukunft weiter über die Entwicklung und das Modell der Schematherapie schreiben und dabei auch die wirksamen Techniken beschreiben. Elemente der Schematherapie fließen zunehmend in die therapeutische Arbeit unserer Praxis ein.

Montag, 19. Mai 2014